Der Kreml und der Wodka
5. August 2009, von Matthias Pleye
Jeder zweite Russe, der vorzeitig das Zeitliche segnet, tut dies infolge übermäßigen ‚Alkoholgenusses’. Allerdings hat der Staat die russische Trinkfestigkeit auch immer wieder ermutigt. Ob Zarenreich, ob Sowjetunion: Die Einnahmen aus dem Alkoholverkauf machten bisweilen 20 bis 30 Prozent des Staatshaushalts aus. Und so verwundert es nicht, dass nun auch Boris Gryslow, Fraktionschef der von Putin geführten Partei ‚Geeintes Russland’, für ein staatliches Alkoholmonopol wirbt. – Na dann: Prost!
