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„Gesichter sind die Lesebücher des Lebens.“ (Federico Fellini)

„Wandel und Wechsel liebt, wer lebt.“ (Richard Wagner)

„Fürwahr, o Alter, brächt’st du sonst kein Ungemach mit dir, wenn du dich nahst, das eine ist genug: Wer lange lebt, sieht vieles, was er nicht begehrt.“ (Caecilius Statius)

„Ich kann weder mit dir noch ohne dich leben.“ (Martial)

„Das Leben findet nämlich nicht im Konjunktiv statt.“ (Lars Ricken)

„An sich ist Müßiggang durchaus nicht Wurzel allen Übels, sondern ist, im Gegenteil, ein geradezu göttliches Leben, solange man sich nicht langweilt.“ (Sören Kierkegaard)

„Das Leben ist nur ein Moment, der Tod ist auch nur einer.“ (Friedrich Schiller)

Atemholen
 
Im Atemholen sind zweierlei Gnaden
Die Luft einziehen, sich ihrer entladen;
Jenes bedrängt, dieses erfrischt;
So wunderbar ist das Leben gemischt.
Du danke Gott, wenn er dich presst,
Und dank ihm, wenn er dich wieder entlässt.
 
(Johann Wolfgang von Goethe)

„Angenehm leben kann einer von seinem Besitz oder vom Ertrag seiner Arbeit, aber noch mehr, wenn er einen Schatz entdeckt.“ (Sirach 40,18)

Der Focus (15/2010) titelt: „2030 – So leben wir morgen. Neue Serie. Teil 1: Was wird aus den Deutschen?“
 
Ja, wer weiß das schon? Gibt’s nichts in der Gegenwart? Vorausschauen dieser Art erweisen sich ohnehin meist als falsch. Albert Einstein sagte einmal, er denke niemals an die Zukunft. Sie käme früh genug. Allerdings sagte Einstein auch, [...]

„Schnitze dein Leben aus dem Holz, das du hast.“ (Leo Tolstoi)

(Lit.: Studieren in Berlin. Ein Stadtführer durchs studentische Leben.)
 
„Ich war ein Student, und ich studierte in Berlin – o großer Gott, was studierte ich alles! Es ist mir heute noch ein Mirakel, dass ich nicht mit einem Riss, einem Sprung im Hirnkasten herumlaufe: die Gehirnerweiterung war zu mächtig.” (Wilhelm Raabe)

„Ihr, die ihr mich so geliebt habt, seht nicht auf das Leben, das ich beendet habe, sondern auf das, welches ich beginne.“ (Augustinus)

Die Zeit (14/2010) titelt zu Ostern: „Was glauben Sie?“, und startet damit das neue Ressort ‚Glauben und Zweifel‘.
 
Stichworte dieser Ausgabe sind: Suche nach dem Sinn des Lebens, Sehnsucht nach Werten, Beichte oder Psychotherapie, Priester und Zölibat… Und: warum in der Kirche bleiben?
 
Irgendwie bräsig, oder? Diese Fragen sind so abgelutscht wie der Drops von Felix Magath. [...]

„Toren, denen das Leben verleidet ist, wollen trotzdem leben aus Angst vor dem Hades.“ (Demokrit, in: Fragmente; Übersetzung: Hermann Diels.)

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