Feeds
Artikel
Kommentare

„Wenn du damit beginnst, dich denen aufzuopfern, die du liebst, wirst du damit enden, die zu hassen, denen du dich aufgeopfert hast.“ (George Bernard Shaw)

 
Opfer, Täter, Jagd – John Vaillant: Der Tiger. Auf der Spur eines Menschenjägers; Trailer.

Die Bild-Zeitung (24.04.2010) titelt: „Hat der General vor dem Kunduz-Ausschuss gelogen?“
 
Wie verlogen ist das denn bitte! Da macht die Republik ein Aufhebens um den Kunduz-Ausschuss: Es ist zum Weinen. Entweder ist der Ausschuss Ablenkung, oder die Politiker glauben wirklich, man könnte ‚saubere‘ Kriege führen. Also Zynismus oder Dummheit: Ihr habt die Wahl.
 
Noch Lust auf Antike? Schon [...]

Es ist sinnlos, die Religion des Katholiken mit guten Argumenten zu kritisieren. Dann fühlt er sich als Opfer und ist ganz in seinem Element. (Matthias Pleye)

Der Stern (12/2010) titelt: “‘Ich war elf Jahre alt, als es geschah’. Detlef Korczac und andere Missbrauchs-Opfer erzählen ihre Geschichte”.
 
Dazu nur ein ‘Videozitat’ über die katholische Kirche:
 

Der Focus (8/2010) titelt: „Betrüger in der Euro-Familie. Bringt uns Griechenland um unser Geld – und was ist mit Spanien, Portugal, Italien?“
 
So ist das ja in guten Familien: Die kleinen Betrüger werden verhauen, die großen unterstützt.
 
Die Singhalesen sagen: „Es ist besser eines anderen Opfer als sein Bürge zu sein.“ Aber wo stehen die Singhalesen auch [...]

Endlich verstehe ich das Dauerlamento: Guido Westerwelle ist selbst ein Opfer des ‚geistigen Sozialismus‘.
 
(Lit.: Edward Gibbon: Verfall und Untergang des Römischen Reiches.)

Vielleicht habt Ihr meinen ‚Berliner Schnipseln’ entspürt, dass ich an Berlin durchaus einen kleinen Narren gefressen habe. Und ich hoffe, dass diese kleine Narretei den Nicht-Berlinern unter Euch, die ja doch die Mehrheit ausmachen dürften, nicht allzu sehr auf die Nerven geht.
 
Ein anderes ist es wiederum, über der Begeisterung für die Stadt nicht ihre dunklen [...]

Der Mensch verzichtet ungern auf des Lebens Genüsse. Aber nur allzu häufig wird er darauf verzichtet.
 

Das für viele Verführerische, zutiefst Widerkapitalistische und Nicht-Intellektuelle des Nationalismus liegt darin, dass man auf etwas stolz sein kann, für das man nichts tun braucht und das man nicht verlieren kann – wie die Mutterliebe, nur noch tiefer, noch sicherer. Der Nationalismus ist eine Perversion des Gefühls der Liebe – daher auch die hohe Opferbereitschaft.
 

Nächste »

© 2008-2010 Matthias Pleye